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Magnete im Alltag – Technik, die auf Spins und Feldern basiert

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Viele Alltagsgeräte nutzen Magnetismus, ohne dass wir es merken. In einem Lautsprecher bewegt ein Magnet eine Drahtspule. Wenn Strom durch die Spule fließt, entstehen Magnetfelder, die durch die Ordnung der Elektronen entstehen. Diese Felder drücken eine Membran vor und zurück, wodurch Schall entsteht. In einem Elektromotor erzeugt eine Spule ein Magnetfeld, das mit dem festen Magnetfeld eines echten Magneten zusammenwirkt. Dadurch beginnt sich eine Achse zu drehen. Die Bewegung eines Motors ist also nichts anderes als das Zusammenspiel von geordneten Spins und elektrischen Strömen.

Auch Speichergeräte wie Festplatten beruhen auf Magnetismus. In ihnen werden winzige Domänen so ausgerichtet, dass sie „0“ oder „1“ darstellen. Jede digitale Information – Fotos, Videos, Programme – ist am Ende ein Muster von Spins. Selbst ein Handykompass funktioniert, weil die Erde ein gigantischer Magnet ist. Ihr Magnetfeld entsteht durch Bewegungen von elektrisch geladenem Material tief im Inneren des Planeten und richtet kleine Magneten so aus, dass sie nach Norden zeigen. Magnetismus ist damit nicht nur eine Naturkraft, sondern eine Grundlage moderner Technik, die auf Ordnung im Kleinsten beruht.

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