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Was sind Nordpol und Südpol? – Wie Magnetfelder wirklich entstehen

Ein Magnetfeld entsteht, wenn viele Spins in einem Metall gemeinsam ausgerichtet sind. Die Richtung dieser Spins bildet einen großen Magnetpfeil, der einen Anfang und ein Ende hat. Dort, wo die Richtung der Spins aus dem Magneten herausführt, befindet sich der Nordpol. An der Seite, auf die die Spins zulaufen, liegt der Südpol. Ein Magnet hat also nicht deshalb zwei Pole, weil an diesen Stellen besondere Stoffe sitzen, sondern weil die Ordnung im Inneren zwei natürliche Endpunkte erzeugt, an denen das Magnetfeld den Magneten verlässt und wieder in ihn zurückkehrt.

Man kann ein Magnetfeld sichtbar machen, indem man Eisenfeilspäne über ein Papier streut und darunter einen Magneten hält. Die Späne ordnen sich entlang der Feldlinien an, die vom Nordpol zum Südpol verlaufen. Sie zeigen damit genau das, was die Elektronen im Inneren bewirken: eine unsichtbare Strömung, die andere Magnete oder Metalle anzieht oder abstößt. Gleiche Pole stoßen sich ab, weil ihre Magnetfelder in gegensätzliche Richtungen drücken. Unterschiedliche Pole ziehen sich an, weil ihre Felder ineinander übergehen und eine gemeinsame Richtung bilden. Nord- und Südpol sind also die sichtbaren Folgen einer unsichtbaren, elektronenbasierten Ordnung im Inneren des Magneten.

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